Blunzngröstl – Blut klebt an meinen Händen

von Alex

Blunzn … Blutwurst ist mal wieder eine jener Zutaten, die sich sehr geteilter Beliebtheit erfreut. Sie ist in der Kategorie von Zunge, Hirn und Herz. Problem auch hier ist die reine Vorstellungskraft die uns hier einen Strich durch die Rechnung macht. Ich hab aber kein Problem damit, im Gegenteil. Ich mag das Zeug. Und heute habe ich zufällig mal welche gesehen und sofort gekauft. Und was kann man typischeres damit machen als sie mit Kartoffeln zu einem Blunzngröstl zu verarbeiten.

Rezept für ein Blunzngröstl oder Blutwurstgröstl. Es wird in der Pfanne zubereitet und hat tolle Röstaromen. Essen wie bei Oma.

Blunzn gibt es nicht nur in Österreich

Rezepte mit Blutwurst
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Überall auf der Welt gibt es Rezepte, das Blut der Tiere wiederzu verwerfen. Stichwort: From Nose to tail. Es werden nicht nur die Filetstücke verwendet, sondern man achtet darauf so viel wie möglich sinnvoll zu verwenden. Zudem ist Blut auch voll mit Eiweiß und Eisen. Beliebt ist Blut wegen seiner Fähigkeit zu Binden. Deswegen ist es in mehr Wurstwaren enthalten als viele denken. die offensichtlichste Wurst ist aber natürlich BLUTwurst, in Österreich auch bekannt als Blunzn. Sie wird für dieses einfache Blunzngröstl verwendet. Aber auch der deutsche Klassiker Himmel und Erd wird mit Blutwurst zubereitet. Ein eher dramatischen Namen hat das ebenfalls deutsche Gericht Tote Oma. Dabei wird auch Zwiebel und Blutwurst angebraten und mit Sauerkraut serviert. Auch in Skandinavien oder Spanien sind Gerichte mit Blut an der Tagesordnung.

Rezept für Blunzngröstl:

Rezept für ein Blunzngröstl oder Blutwurstgröstl. Ein besonderes Fleischgericht aus der österreichischen Küche. Rezept wie von Oma.
Traditionelles Blunzengröstl aus der Pfanne mit Kartoffeln ist ein wahrer Hochgenuss
Rezept für ein Blunzngröstl oder Blutwurstgröstl. Ein besonderes Fleischgericht.

Blunzngröstl

Alex
Blunzn … Blutwurst ist mal wieder eine jener Zutaten, die sich sehr geteilter Beliebtheit erfreut. Sie ist in der Kategorie von Zunge, Hirn…
Österreich Blunzngröstl – Blut klebt an meinen Händen Standard Drucken
Personen: 4 Vorbereitung: Kochen:
Nutrition facts: - calories - fat
Bewertung 5.0/5
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Zutaten

  • 4 Blunzn (Blutwürste)
  • 8 vorgekochte, geschälte Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 EL Butterschmalz
  • 2 EL Majoran
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund gehackte Petersilie

Rezept

  1. Die Blutwurst schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
  2. Die Zwiebeln schälen, auch sie in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und - ätsch - fein würfeln.
  3. In einer Pfanne das Schmalz erhitzen und die Zwiebelringe darin andünsten.
  4. Die Kartoffelscheiben zugeben und ebenfalls anbraten. Dabei immer wieder gelegentlich durchschwenken.
  5. Dann die Blutwurstscheiben zugeben und alles gut anbraten bis eine schön Kruste entsteht - aber natürlich nicht verbrennt. Immer wieder schön durchschwenken.
  6. Kurz vor Ende den Majoran und die Knoblauchwürfel zugeben, salzen und pfeffern.
  7. Ganz abschließend die Petersilie "unterschwenken".
  8. Zum Blunzngröstl passt gut ein Salat.
Rezept für ein Blunzngröstl oder Blutwurstgröstl. Ein besonderes Fleischgericht.

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6 Kommentare

Pepe Nero 16. Februar 2012 - 10:19

Mmmmhhh….. sehr lecker schaut das aus! Blutwurst mag ich sehr! Zunge ebenfalls… Hirn… na, wenn ich es nicht grad wüsste… ist wahrscheinlich so eine Kopf-Sache, wie mit der Minze im Essen….

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Tom 16. Februar 2012 - 11:52

Gibt wirklich fast nichts besseres als so ne richtig gute Blutwurst. Lecker!

Gruß Tom

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barcalex 16. Februar 2012 - 18:32

@Pepe: Also ich finde ja das Hirn, Zunge und andere „Spezialitäten“ schon in einer anderen Liga spielen als Minze … das arme Pflänzlein …
@Tom: Mir würden zwar schon noch zwei, drei Sachen einfallen, aber prinzipiell ist es etwas sehr sehr gutes. Aber halt auch immer sehr Abhängig von der Qualität.

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Pepe Nero 17. Februar 2012 - 14:01

Ja, ja… lach! 1:0 für Dich!

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Sonja 24. Februar 2012 - 16:43

Da werden Kindheitserinnerungen wach! Hätte mich reinlegen können, ins Blunzngröstl vom Stammheurigen. Das hat sich von einem auf den anderen Tag geändert. Heute reizt mich die Blunzn überhaupt nicht mehr, wohl eben genau wegen der von dir erwähnten Vorstellungskraft.

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barcalex 25. Februar 2012 - 19:11

Lustig, normalerweise ist es eher umgekehrt. Aber vielleicht wird es im hohen Alter wieder anders 🙂

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